Messen sind eine wichtige Plattform für Unternehmen, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und potenzielle Kunden zu gewinnen. Erste Aussteller setzen dabei Augmented Reality (AR) ein: Besucher sehen ein Produkt als 3D-Modell im Raum, auch wenn das Original nicht mit auf die Messe konnte. Das zieht Aufmerksamkeit auf den Stand und bleibt in Erinnerung.
Am einfachsten lässt sich AR am Messestand über Web Augmented Reality (WebAR) umsetzen. Dafür braucht niemand eine spezielle Brille und auch keine App: Die Besucher nutzen ihr eigenes Smartphone, und Sie kommen mit wenig Aufwand an die Vorteile von AR auf Messen.
Web Augmented Reality zeigt virtuelle Inhalte in der realen Umgebung. Gestartet wird sie über einen QR-Code oder einen Link zu einer Website.
Die Bedienung muss niemand erklären, weder den Standbesuchern noch dem Vertrieb, weil die Interaktionen im augmentierten Raum an bestehende Verhaltensweisen anknüpfen. Ein Modell wird größer, indem man zwei Finger auf dem Display auseinanderzieht. Genauso wie man bei einem Foto auf dem Handy zoomt.
Besonders nützlich ist das bei Produkten, die für eine reale Ausstellung zu groß sind. Als 3D-Modell stehen sie trotzdem am Stand, in Originalgröße, und der Besucher versteht, wie die Anlage in seinem eigenen Umfeld eingesetzt werden könnte. Nebenbei sparen Unternehmen Platz ein, der sonst für diese Exponate benötigt würde.
Mit Web Augmented Reality lässt sich außerdem die Lead-Generierung verbessern. Wer die AR-Experience am Stand nutzt, hinterlässt auf Wunsch seine Kontaktdaten. Danach wissen Sie, wer sich für welches Produkt interessiert hat, und richten Marketing und Vertrieb gezielt auf diese potenziellen Kunden aus. So lässt sich eine AR-Experience auch in den Online-Marketing Funnel einhängen.
Beispiele
Ein Beispiel für den Messeeinsatz von WebAR bietet der Use Case Buschmann Maschinenbau auf der EuroTier & EnergyDecentral 2022:
Probieren Sie es selbst:
Zur Augmented Reality Experience
Ein zweites Beispiel sind AR-Printerweiterungen auf Messeständen. Ein QR-Code auf Broschüre, Plakat oder Messewand führt zum 3D-Modell, und der Besucher hat einen Grund, stehen zu bleiben. Gegenüber Wettbewerbern mit reinem Prospektmaterial fällt das auf.
AR-Prints lassen sich auf Messen unterschiedlich einsetzen: auf der Standwand, im Handout oder auf der Visitenkarte. Alle lenken die Aufmerksamkeit der Besucher auf Ihre Produkte und Dienstleistungen.
Ein Beispiel dafür bietet unsere WebAR Visitenkarte:
Vorteile von AR Visitenkarten:
- bieten mehr gestalterische Möglichkeiten als Papier allein
- erweitern die Informationsmenge
- veranschaulichen bspw. ein Produkt oder einen Avatar
- fallen neben „analogen“ Visitenkarten auf
- erhöhen die Wertigkeit
- zeigen, dass ein Unternehmen mit neuer Technik arbeitet
Fazit
WebAR auf dem Messestand kostet wenig Fläche und bringt Gespräche in Gang. Sie stärken damit Ihre Präsenz auf Messen und können potenzielle Kunden auf innovative und unterhaltsame Weise ansprechen und für sich gewinnen. Der Vorsprung gegenüber Wettbewerbern liegt darin, dass die Besucher selbst etwas getan haben und sich nach der Messe daran erinnern.
Und nun?
Wenn Sie überlegen, Ihre Messestrategie um Web Augmented Reality zu erweitern, sprechen Sie uns gerne an. Wir schauen gemeinsam, welches Produkt sich als 3D-Modell lohnt und wie der Ablauf am Stand aussehen kann.