Warum Augmented Reality (AR) in der Werbung anders wirkt als eine Anzeige: der Kunde schaut nicht zu, er macht etwas. Was Studien zu Markenerinnerung, personalisierter Werbung und ROI sagen, und worauf Unternehmen bei der Umsetzung achten sollten.
Augmented Reality (AR) gibt es seit einigen Jahren, in vielen Unternehmen ist die Technologie aber noch nicht angekommen. Wie also profitieren Unternehmen von AR in der Werbung? Zu der Frage gibt es inzwischen eine Reihe von Studien, und die fallen recht eindeutig aus.
Warum ist Augmented Reality in der Werbung so effektiv?
Der größte Unterschied zur klassischen Werbung: der Kunde schaut nicht zu, sondern macht selbst etwas. Er dreht das Produkt, stellt es in seinen Raum, sieht es von unten. Das bindet Aufmerksamkeit länger als ein Bild und schafft eine stärkere Bindung zur Marke. Eine Studie von Nielsen kommt bei interaktiver Werbung auf eine um 47%* höhere Markenerinnerung als bei passiver Werbung.
Personalisierte Werbung mit (Web) Augmented Reality
Produktpersonalisierung mit Web Augmented Reality an einem erfundenen Beispiel (SeeLuft Skateshop).
Mit AR lassen sich Werbekampagnen außerdem auf die Bedürfnisse und Interessen einzelner Zielgruppen zuschneiden. Dass das erwünscht ist, legt eine Studie von Accenture Interactive aus dem Jahr 2022 nahe: 65%* der Verbraucher sind bereit, persönliche Daten preiszugeben, wenn sie im Gegenzug personalisierte Werbung erhalten.
Ein Punkt, der oft untergeht: AR in der Werbung ist messbar. Wie viele Nutzer haben das Modell geöffnet, wie lange haben sie es gedreht, welche Variante haben sie angesehen? Selbst Print wird über die Kombination von Print und AR messbar(er), und Sie sehen, welche Werbeaktion funktioniert. Laut einer Studie von eMarketer aus dem Jahr 2022 sehen 63%* der Unternehmen, die AR in der Werbung nutzen, eine Verbesserung ihres ROI.
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Best Practices für die Verwendung von AR in der Werbung
Ein paar Dinge haben sich in der Praxis bewährt. Erstens gehört AR in die Marketingstrategie des Unternehmens. Steht eine AR-Aktion ohne Bezug zum übrigen Marketingplan für sich allein, geht sie schnell unter, und der Erfolg bleibt aus. Zweitens müssen AR-Inhalte für mobile Geräte optimiert sein, denn die meisten AR-Erlebnisse laufen auf Smartphones und Tablets, ob AR Apps, Social Media AR oder webbasierte AR (WebAR). Andere Hardware wie AR Headsets hat bisher kaum jemand zu Hause. Drittens wirkt AR am besten, wenn sie in eine Story oder eine Kampagne eingebunden ist.
Erfolgsbeispiel für Augmented Reality in der Werbung
Ein Use Case für die Anwendung von WebAR im Vertrieb bietet der Use Case Buschmann Maschinenbau auf der EuroTier & EnergyDecentral 2022:
Wie Unternehmen von Augmented Reality in der Werbung profitieren können
AR Marketing sorgt dafür, dass Kunden länger beim Produkt bleiben und sich eher an die Marke erinnern. Die oben genannten Studien deuten in dieselbe Richtung: interaktive Werbung wirkt besser als passive, personalisierte besser als eine für alle.
Für die Umsetzung heißt das: AR als Teil der Marketingstrategie planen, die Inhalte für mobile Geräte auslegen und in eine Kampagne oder Story einbinden.
Unser Fazit: Augmented Reality in der Werbung lohnt sich dann, wenn sie einem Zweck dient und nicht als Gag neben der Kampagne steht. So eingesetzt erreichen Unternehmen ihre Kunden besser und stärken die Bindung an die Marke.
Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrem Weg in die erweiterte Realität. Sprechen Sie uns gerne an!
*Quellen:
- Nielsen: „The Effectiveness of Interactive Advertising: A Meta-Analysis“
- Accenture Interactive: „Personalization Pulse Check“
- eMarketer: „How Marketers Are Using Augmented Reality“
- TechRepublic: „Augmented reality for business: Cheat sheet“