Wie Sie Augmented Reality in Vertriebsgespräche einbauen: Zielgruppe festlegen, die passende AR-Form auswählen, die Präsentation vorbereiten. Dazu ein Beispiel von einer Messe und die Schritte, mit denen Sie anfangen können.
Immer mehr Unternehmen setzen im Vertrieb auf Augmented Reality. Bleibt die Frage, wie der Einstieg aussieht. Dieser Leitfaden geht die Punkte durch, die vor dem ersten AR-Projekt geklärt sein sollten.
Der Einstieg für AR im Vertrieb
Am Anfang steht die Technik selbst. Augmented Reality legt digitale Informationen und Elemente über das Bild der realen Umgebung. Sichtbar wird das über Smartphone, Tablet oder eine AR-Brille. Im Vertrieb geht es damit vor allem darum, Produkte und Leistungen erlebbar zu machen und Kunden ein interaktives Erlebnis zu bieten.
Vor der Technik steht die Planung. Welches Ziel soll das Projekt erreichen? Welche Zielgruppe sprechen Sie an? Welche Ihrer Produkte oder Dienstleistungen taugen überhaupt für AR? Wer das vorher klärt, gibt weniger Budget für Modelle aus, die am Ende niemand ansieht.
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Von der Planung bis zur Verkaufsstrategie im AR-Vertrieb
Auch die Wahl des AR-Tools und der Hardware entscheidet mit. Für die Umsetzung gibt es verschiedene Ansätze. Wir setzen vorwiegend auf Web Augmented Reality (ausgelegt auf Smartphones & Tablets), weil dabei keine Eintrittsbarriere entsteht: kein App Download, und bedient wird das Smartphone so, wie es die Leute ohnehin gewohnt sind. Unsere Web-AR Anwendungen starten direkt im Webbrowser Ihres mobilen Endgeräts, genauso auf den Endgeräten Ihrer Kunden im Vertriebsgespräch. Dazu braucht es nur einen Link, einen QR-Code oder einen RFID-Tag. WebAR lässt sich auch in bestehende Vertriebstools einbauen, etwa in eine PowerPoint Präsentation.
Beim Messe-Gespräch ist die Position der Nutzer bekannt (der Messestand). Dort können auch AR-Apps oder besondere Hardware zum Einsatz kommen, zum Beispiel AR-Spiegel oder Brillen.
Dazu kommt Ihre Verkaufsstrategie im AR-Vertrieb. Was überzeugt Ihre Kunden von Ihren Produkten oder Dienstleistungen? Was bringt die AR-Anwendung Ihnen selbst im Gespräch? Wie wird aus dem Interessenten ein zahlender Kunde? Aber das brauchen wir Ihnen als Vertriebler ja nicht erzählen…
Die Zahlen sprechen für sich:
Unternehmen, die AR im Vertrieb einsetzen, haben eine um 30% höhere Chance, dass ein Kunde das Produkt kauft, und können die Abschlusszeit um bis zu 50% reduzieren. *(Quelle: Harvard Business Review, „Augmented Reality is Already Improving Worker Performance“, 2018)
Erfolgsbeispiel für Augmented Reality im Vertrieb:
Ein Beispiel für die Anwendung von WebAR im Vertrieb bietet der Use Case Buschmann Maschinenbau auf der EuroTier & EnergyDecentral 2022:
Wie Sie AR in Ihren Vertriebsprozess integrieren
Diese Schritte sollten Sie dabei durchgehen:
- Analyse Ihrer Zielgruppe und deren Bedürfnisse und Interessen
- Auswahl einer geeigneten AR-Anwendungsform (z. B. Website, Social Media, Print, PowerPoint oder App)
- Entwicklung von AR-Elementen, die einen Mehrwert für den Kunden bieten
- AR in das Vertriebsgespräch einbauen
- Schulung Ihrer Vertriebsmitarbeiter im Umgang mit AR-Technologie
Damit haben Sie die Punkte zusammen, die für den Start mit AR in Ihren Vertriebsgesprächen zählen: eine sorgfältige Planung, die passende AR-Anwendungsform (WebAR, AR-App oder besondere Hardware) und eine Verkaufsstrategie, die dazu passt. Machen Sie sich die Vorteile von Augmented Reality im Vertrieb zunutze. Wenn Sie das für Ihren Fall durchgehen wollen, sprechen Sie uns an.